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11.07.2017, 18:00 Uhr | Büro Michael Vietz: Dr. Karsten Hecht
Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Wanka besucht Institut für Solarenergieforschung
Michael Vietz: „Perle der Wissenschaft im Weserbergland!“
Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka besuchte das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) in Emmerthal zusammen mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Vietz und den Landtagsabgeordneten Petra Joumaah und Uwe Schünemann sowie dem Landtags-Kandidaten Martin Brüggemann (alle CDU).
v. l. n. r.: Martin Brüggemann, Michael Vietz, Petra Joumaa, Prof. Dr. Johanna Wanka, Uwe Schünemann, Prof. Dr.-Ing. Rolf Brendel

Das ISFH ist breit aufgestellt: Die Abteilung Photovoltaik beschäftigt sich mit Innovationen für die direkte Wandlung von Sonnenlicht in Strom. Prof. Dr.-Ing. Rolf Brendel, der Leiter des Instituts: „Wir entwickeln neue Technologien, mit denen höchsteffiziente Solarzellen industriell hergestellt werden können.“ 

In der Abteilung Solare Systeme werden Energiesysteme für die Wärme- und Stromversorgung von Gebäuden und Siedlungen entwickelt, erprobt und optimiert. Ziel ist es, die CO2-Emissionen durch den Einsatz von Solarenergie in intelligenten Energiesystemen zu reduzieren und das Zusammenspiel der neuen Komponenten mit den nichtsolaren Teilen des Energiesystems zu optimieren. Auch auf diesem Feld führt das Institut seine Forschung- und Entwicklungsprojekte zusammen mit Industriepartnern durch.

Das ISFH führt seit 1987 Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Solarenergie durch. Für die Unternehmen ist es Forschungspartner und wissenschaftlicher Dienstleister. Das ISFH arbeitet eng mit der Leibniz Universität Hannover zusammen und bildet Wissenschaftler aus. Es beherbergt zudem die Niedersächsische Lernwerkstatt Solarenergie (NILS), die Fortbildungen für Lehrer anbietet.

Das ISFH beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und wirtschaftet mit einem Etat von 12 Millionen € pro Jahr. 77 % davon sind derzeit sogenannte Drittmittel, d. h. Gelder, die das Institut für Projektforschung von privater oder öffentlicher Seite einwirbt. Michael Vietz: „Hier ist der Wettbewerb sehr hart. Nur die besten und engagiertesten Forscher bekommen diese Mittel!“

Brendel stellte Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka zunächst die neuesten Projekte seines Instituts vor: „Solarenergie ist überall auf der Welt und in ausreichend großen Mengen verfügbar, aber es braucht High-Tech-Produkte, um sie kostengünstig zu ernten. Wissenschaft und Technologieentwicklung schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Solarenergie in Zukunft noch viel preiswerter wird, als sie jetzt schon ist.“

Der Bundestagsabgeordnete Michael Vietz, der die Ministerin auf dem anschließenden Rundgang durch das Institut begleitete, war beeindruckt: „Das Institut für Solarenergieforschung Hameln ist eine Perle der Wissenschaft im Weserbergland.“ Dem stimmte Brendel zu: „Eine Perle, die im Sonnenlicht strahlt!“

„Das ISFH forscht gemeinsam mit der Industrie für die Praxis – davon profitiert auch die Region!“, fasste die Bundesforschungsministerin ihre Eindrücke nach der Führung durch die Abteilungen Photovoltaik und Solare Systeme zusammen.

Michael Vietz dankte den Forschern: „Das Team des ISFH geht mit großem Eifer zur Sache – viele haben von regelmäßigen Arbeitszeiten noch nie etwas gehört!“

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